„5 Interviews sind kein Qualitätsmerkmal. Sie sind ein Entscheidungsproblem.“

Das sage ich aus Erfahrung – nicht aus Theorie.

Ich habe über Jahre Prozesse gesehen mit:

  • 4–6 Interviews
  • immer neuen Gesprächspartnern
  • jeder will sich „selbst ein Bild machen“


Klingt nach Sorgfalt. Ist aber oft das Gegenteil.

Ein Kandidat sagte mir nach mehreren Gesprächen:

„Ich weiss nicht mehr, wofür diese Rolle eigentlich steht.“

Warum?

Weil:

  • Fragen sich wiederholen
  • Gespräche nicht aufeinander aufbauen
  • intern kaum abgestimmt wird

👉 Der Prozess wird länger, aber nicht klarer.


Meine klare Haltung:

2–3 Gespräche reichen. Punkt.

Wenn:

  • jedes Gespräch eine klare Funktion hat
  • Stakeholder abgestimmt eingebunden sind
  • und sich die Interviews konsequent aufeinander aufbauen


Und ganz wichtig:

👉 Der Kandidat versteht von Anfang an, wie der Prozess abläuft.
👉 Er bekommt Orientierung – nicht nur Termine.

Denn genau das fehlt oft.

Statt Struktur erlebt der Kandidat:

  • neue Gesprächspartner ohne Kontext
  • ähnliche Fragen ohne Fortschritt
  • und keinen klaren Blick nach vorne


Was daraus entsteht?

👉 Unsicherheit
👉 Zweifel an der Entscheidungsfähigkeit
👉 und irgendwann der Absprung

Denn Kandidaten bewerten nicht nur die Rolle.

👉 Sie bewerten, wie Entscheidungen getroffen werden.

Und noch etwas wird häufig unterschätzt:

👉 Kandidaten sind Multiplikatoren.

Selbst wenn es am Ende nicht zu einer Anstellung kommt –
ein sauber, klar geführter Prozess wirkt nach.

Nach innen.
Und vor allem nach aussen.

Meine Überzeugung:

👉 Ein strukturierter Prozess ist kein „Nice-to-have“
👉 sondern ein Teil Ihrer Arbeitgeberpositionierung.

Deshalb übernehmen wir in unseren Mandaten bewusst die Steuerung des Prozesses:

  • wir strukturieren die Interviewphasen
  • wir schaffen Klarheit für alle Beteiligten
  • und wir stellen sicher, dass Qualität tatsächlich entsteht – nicht nur Aufwand


Denn die eigentliche Frage ist nicht:

Wie viele Interviews brauchen wir?

Sondern:

👉 Wie treffen wir Entscheidungen – und wie erleben Kandidaten diesen Prozess?

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